24-Stunden-Rennen

Bei den Großen mitmischen

Schirra Motoring startet mit zwei MINIs beim Langstreckenklassiker

 Schirra Motoring bestreitet die 38. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring mit zwei MINIs. Das Team aus Griesheim hat für diese Saison die beiden MINIs neu aufgebaut und speziell für die Langstrecke weiterentwickelt.

Die knapp 1000 Kilogramm schweren Autos sind mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgerüstet, der rund 275 PS leistet. Der eine MINI ist mit einem sequenziellen Getriebe der Firma Lütgemeier mit Wippenschaltung ausgestattet, die optimale Anpassung erfolgte mit Unterstützung von Megaline. Der zweite MINI besitzt ein verstärktes Getrag-Getriebe.

 Der erste MINI ist mit den Schirra-Stammpiloten besetzt: Friedrich von Bohlen (Heidelberg), Markus Oestreich (Petersberg) und Harald Grohs (Essen). Den zweiten Wagen fahren: Friedrich von Bohlen, Martin Heidrich (Lingen), Nico Bastian (Heidelberg) und der Ecuadorianer Andres Serrano. Heidrich ist ein erfahrener Pilot, der seit 2002 Motorsport betreibt und in dieser Saison regelmäßig in der MINI Challenge startet. Serrano kennt die Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring gut, zumal er schon seit vielen Jahren dort an den Start geht. Bastian, Sport1-Nachwuchspilot, fährt in der MINI Challenge. 2009 belegte er in der Gesamtwertung Rang drei.

 Friedrich von Bohlen (Heidelberg)

„In diesem Jahr gibt es ein tolles Starterfeld mit vielen Werksmannschaften bei den 24 Stunden. Ich freue mich auf das Wochenende und hoffe, die Zielflagge zu sehen. Ich habe großes Vertrauen in unsere neuen MINIs.“

 Markus Oestreich (Petersberg)

„Im vergangenen Jahr hatte ich das kürzeste 24-Stunden-Rennen meines Lebens, als ich noch nicht einmal die erste Runde geschafft habe. In diesem Jahr sollte es besser laufen, zumal die beiden MINIs gut weiterentwickelt worden sind.“

 Harald Grohs (Essen)

„Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist eine ganz besondere Veranstaltung. Ich bin in meiner langen Karriere hier oft gestartet. Trotzdem freue ich mich jedes Mal aufs Neue, wieder dabei zu sein.“

 Unterstützt wird das Team in diesem Jahr von Alpecin, dem bekannten Haarpflegemittel des Kosmetik- und Pharmazie-Unternehmens Dr. Wolff aus Bielefeld. Ferner von Motron Öl und Sauber Ölfiltern

Kühler Auftakt in der Eifel

MINIs von Schirra Motoring ohne Probleme im freien Training

Bei kühlen Temperaturen und leichtem Regen nahmen die Teilnehmer des 38. 24-Stunden-Rennens am Donnerstag Nachmittag das erste freie Training in Angriff. Aufgrund der widrigen Streckenverhältnisse waren die Zeiten noch wenig aussagekräftig.

Die beiden MINIs von Schirra Motoring drehten problemlos ihre Runden und platzierten sich im Vorderfeld.

In der Startnummer 145 fuhren: Friedrich von Bohlen, Markus Oestreich, Harald Grohs.

In der Startnummer 144 fuhren: Friedrich von Bohlen, Andres Serrano, Martin Heidrich, Nico Bastian.

 

Optimismus vor dem Start

MINI von Schirra Motoring auf Position fünf in der Startgruppe

Das Training auf dem Nürburgring lief für die MINIs von Schirra Motoring durchaus aufregend. Die Startnummer 145 lief völlig problemlos auf Startplatz zwei in der Klasse SP3T. Kurzfristig musste allerdings Routinier Harald Grohs seine Teilnahme absagen. Ein Infekt setzte den Essener schachmatt. Als Ersatz wurde Martin Gass (Kösching) gefunden, der sich auf Anhieb mit dem MINI zurecht fand. Startfahrer ist Markus Oestreich, der sich mit Friedrich von Bohlen und Gass abwechselt.

Bei der Startnummer 144 gab es größere Probleme. Der von Friedrich von Bohlen, Andres Serrano, Nico Bastian und Martin Heidrich gefahrene MINI hatte am Donnerstag Abend einen Ausritt. Die notwendige Reparatur wurde in der heimischen Werkstatt durchgeführt, aber pünktlich zum zweiten Zeittraining war das Auto wieder fahrbereit in der Eifel. Das Quartett verzichtete dann auf schnelle Runden, und beschränkte sich auf die Rennvorbereitung. Die Nummer 144 wird Friedrich von Bohlen am Start fahren. Markus Oestreich beginnt auf der 145.

Markus Oestreich: „Ein gutes Training ohne Probleme. Die Runde in 9.29,200 Minuten war in Ordnung. Jetzt müssen wir nur unser Tempo kontrolliert im Rennen umsetzen.“

Friedrich von Bohlen: „Wir wollen auf jeden Fall ankommen, deshalb werden wir erst einmal auf Nummer sicher gehen.“

Starke Vorstellung wurde nicht belohnt

Die MINIs von Schirra Motoring schieden bei den 24 Stunden nach Unfällen aus

Schirra Motoring startete bei der 38. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring mit zwei MINIs, die speziell für die Langstrecke weiterentwickelt wurden. Die knapp 1000 Kilogramm schweren Autos sind mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgerüstet, der rund 275 PS leistet. Der eine MINI (Startnummer 145) ist mit einem sequenziellen Getriebe der Firma Lütgemeier mit Wippenschaltung von Megaline ausgestattet. Der zweite MINI (Startnummer 144) besitzt ein verstärktes Getrag-Getriebe.

Die 145 wurde von Friedrich von Bohlen (Heidelberg), Markus Oestreich (Petersberg) und Martin Gass (Kösching) gefahren. Stammpilot Harald Grohs (Essen) musste mit einem Infekt passen. Den zweiten Wagen (144) pilotierten Friedrich von Bohlen, Martin Heidrich (Lingen), Nico Bastian (Heidelberg) und der Ecuadorianer Andres Serrano. Unterstützung erhielt das Team in diesem Jahr von Alpecin, dem bekannten Haarpflegemittel des Kosmetik- und Pharmazie-Unternehmens Dr. Wolff aus Bielefeld. Zudem von der Ölfirma Motron und dem Ölfilter-Hersteller Sauber.

Die 145, auf der sich Grohs-Ersatz Gass sofort gut zurechtfand, schaffte im Training Platz zwei in der Klasse SP3T unter zahlreichen stärkeren Autos. Die 144 musste nach einem Unfall im ersten Zeittraining in der Werkstatt repariert werden. Anschließend beschränkte sich das Team darauf, den Wagen für das Rennen unter diesen Umständen optimal vorzubereiten.

Im Rennen fuhr die Startnummer 145 nach dem Start in der stark besetzten Klasse in der Spitzengruppe mit und lag im Gesamtklassement bald unter den besten 40. Auch die 144 kämpfte sich kontinuierlich im 197 Fahrzeuge großen Starterfeld nach vorn, bevor ein Unfall nach dreieinhalb Stunden alle Bemühungen beendete. Bastian wurde im Streckenabschnitt Brünnchen von einem Porsche ins Aus befördert.

Die 145 war fast 14 Stunden beim Langstreckenklassiker unterwegs, bis ein Unfall das Ende bedeutete. Der MINI lag bereits auf dem 30. Platz in der Gesamtwertung, als Gass von einem Konkurrenten im Pflanzgarten von der Strecke befördert wurde.

Markus Oestreich: „Schade, das Potenzial der Autos ist gut. Aber es passieren immer irgendwelche Dinge, die uns um die Früchte der Arbeit bringen.“

Friedrich von Bohlen: „Beide MINIs liefen gut. Das Ergebnis ist für uns eine Enttäuschung.“

 

24 Stunden 2010

Termine

VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring

27.03.2010

57. ADAC Westfahlenfahrt

10.04.2010

35. DMV 4-Stunden-Rennen

24.04.2010

ADAC ACAS H&R-Cup

12.06.2010

41. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy

03.06.2010

50. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen

17.06.2010

33. RCM DMV Grenzlandrennen

31.07.2010

6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

25.09.2010

42. ADAC Barbarossapreis

16.10.2010

34. DMV 250-Meilen-Rennen

30.10.2010

35. DMV Münsterlandpokal

24h-Rennen Nürburgring

13.-16.05.2010

ADAC Zurich 24h-Rennen Nürburgring

Aktuelle Tabelle VLN

1

Böhm, Alexander

65,94

2

Knechtges, Carsten

65,94

3

Leisen, Philipp

65,94

4

Breuer, Christoph

63,56

5

Deegener, Elmar

63,56

6

Wohlfahrt, Jürgen

63,56

7

Jurek, Elmar

62,86

8

Forbes, Rodney 

58,40

9

Merten. Mario

57,86

10

150

Silvester, Wolf

Heuer, Swenja

57,86

26,51

150

Kursim, Andre

26,51